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Palmen im heimischen Garten

Hanfpalme vor blauem HimmelGärten sind so unterschiedlich wie Menschen. Ein jeder Gartenbesitzer hat einen anderen Geschmack und gestaltet seinen Garten ganz nach seinen persönlichen Vorlieben. Dies spiegelt sich auch in der Auswahl der Pflanzen wieder. Viele Gartenbesitzer schwören auf einheimische Pflanzen und wollen so authentisch zur Region bleiben. Einheimische Pflanzen sind natürlich auch sehr pflegeleicht, da sie perfekt an die hiesigen Klimaverhältnisse angepasst sind. Diese Gärten fügen sich wunderbar in die Umgebung ein und sind oft sehr unauffällig.

Exoten liegen im Trend

Trotz aller Vorteile ist dies vielen Gärtnern zu „langweilig“. Es gibt einen Trend zu immer ausgefalleneren und außergewöhnlicheren Gärten. Dies zeigt sich natürlich auch in der Wahl der Pflanzen. Von mediterranen Gewächsen bis zu tropischen Pflanzen kann man in heimischen Gärten vieles finden. Doch je exotischer die Pflanzen, je schwieriger kann auch deren Pflege sein, da sie an die klimatischen Verhältnisse unserer Breitengrade nicht angepasst sind.

Wer mit Palmen für den eigenen Garten liebäugelt, der sollte sich vorher genau informieren, welche Exemplare in unseren Breitengraden eine Überlebenschance haben. Ansonsten kann die Freude daran schon nach dem ersten Winter vorbei sein.

Chinesische Hanfpalmen – auch für unsere Breitengrade

blühende HanfpalmeEs gibt aber durchaus Exemplare, die sich auch bei uns wohlfühlen können. Wenn sie möglichst wenig Pflegeaufwand für ihre Palme betreiben wollen und sich (relativ) sicher sein wollen, dass diese die hiesigen Winter auch überlebt, dann sollten sie sich eine Hanfpalme kaufen. Hanfpalme ist dabei ein Überbegriff für viele verschiedenen Palmenarten, die sich unter anderem wegen Ihrer Wetterbeständigkeit großer Beliebtheit erfreuen. Je nach Art ist die Hanfpalme wetterfest bis zu minus 17 Grad. Die bei uns am weitesten verbreitetste und beliebteste Hanfpalmenart ist die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), manchem auch als Tessinerpalme bekannt. Bei dieser Art ist der Stamm mit den charakteristischen braunen Fasern bedeckt, die in der Regel das ganze Leben bestehen bleiben. Die Art wird maximal 12 – 15 Meter hoch (in Ihrem Garten bleibt sie jedoch wahrscheinlich weitaus kleiner). Die Pflanze kann in der Krone mehr als 50 Wedel haben. Die chinesische Hanfpalme kann also durchaus eine stattliche Erscheinung sein.

Informieren vor dem Probieren

Auch wenn die Hanfpalme relativ unempfindlich ist, so sollte man sich vor deren Kauf doch intensiver über deren Bedürfnisse informieren, da Palmen doch anders zu behandeln sind, als die einheimischen Gewächse. Gegebenenfalls sind auch trotz der Robustheit der Hanfpalme spezielle Maßnahmen erforderlich, um die Pflanze winterfest zu machen. Wer die speziellen Pflegehinweise beachtet, der kann auch hierzulande lange Freude an seiner Palme haben, Urlaubsfeeling inklusive.

Weitere interessante Themen rund um den Garten finden Sie in unserem Gartenportal.

 
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